Dem Hunde, wenn er gut erzogen, wird selbst ein weiser Mann gewogen
Ivan, unser erster Hund war ein herziger Mischlingsrüde unbestimmbarer Herkunft. Wir übernahmen ihn von einer Familie, die von einem Bauernhof in eine Mietwohnung ziehen musste und ihn nicht mitnehmen konnte. Ivan war der ideale Spielgefährte für Marie Valerie und ein treuer Freund und Beschützer aller Bewohner des Tinkahofs. Durch einen unglückseligen Unfall haben wir Ivan leider verloren.
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| Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr ausdrücken als manch ein Mensch mit stundenlangem Gerede (Louis “Satchmo” Armstrong). |
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Die glorreichen Sieben vom Tinkahof: Sebastian, Ivan, Stefan, Marie Valerie und drei Kürbisse.
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Weil der Tinkahof ohne Hund nicht komplett ist, machten wir uns nach der Trauerzeit gleich wieder auf die Suche nach einem sechsten Familienmitglied. Diesmal sollte es aber ein Hütehund zur Unterstützung bei der Arbeit mit unseren Schafen und Ziegen sein. Nach intensiven Recherchen blieben zwei Rassen in der engeren Auswahl: Australian Shepherd (Aussie) und Border Collie. Zudem sollte die Möglichkeit zur Weiterzucht gegeben sein.
Zunächst waren wir vor allem an Aussies interessiert. Weil in Österreich keine Würfe aus Arbeitslinien erwartet wurden, versuchten wir in Deutschland unser Glück. Leider gelang es uns nicht, ein Hundebaby zu bekommen, das von den Züchtern zur Weiterzucht freigegeben war. Andere Welpen mit guter Abstammung gab es zwar, doch die Kaufbedingungen erschienen uns zu restriktiv. So suchten wir weiter und kontaktierten auch holländische Züchter, die uns sehr freundlich informierten und uns einen Welpen aus dem nächsten Wurf in Aussicht stellten.
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Auf Besuch bei einer Aussie-Züchterin aus dem Allgäu und ihren
vier Wochen alten Welpen. |
Wir erwarteten gespannt die Geburt der Welpen aus Holland, doch plötzlich kam alles anders: Nachdem wir in einer Nachbargemeinde einen internationalen Hütewettbewerb mit Border Collies erleben konnten und eine lang verschollen gewesene Bekannte wieder auftauchte, die uns von ihren Borders vorschwärmte, begannen wir intensiver darüber nachzudenken, wie wichtig es ist, jemanden in der Nähe zu haben, der uns bei der Aufzucht und dem Hütetraining mit guten Ratschlägen beiseite steht und den wir regelmäßig besuchen können, ohne hunderte Kilometer fahren zu müssen.
Als bei der Familie Mandler vom Waltlhof aus Greifenburg in Kärnten die Reservierung für einen hübschen und charakterlich passenden Welpen zurückgezogen wurde, entschieden wir uns ganz kurzfristig die kleine Hündin zu uns zu nehmen. Seit 4. September 2003 gehört Tina nun zum Tinkahof und sie ist der Liebling aller Bewohner (jawohl – auch die Katze mag Tina).
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| Tina als sieben Wochen altes Baby. |
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| Tinas Mutter Tixi und Tina zusammen mit zwei ihrer Geschwister. |
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Marie Valerie und Tina im neuen Stall. |
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Eine der letzten Aufnahmen von Tina im Dezember 2003.
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Leider fiel auch Tina einem Unfall zum Opfer und so waren wir wieder ohne Hund. Um unseren Schmerz zu überwinden, begannen wir gleich mit der Suche nach einem anderen Border Collie Mädchen und hatten das große Glück, einen ganz lieben Welpen aus der Zucht von Anita Hermes, einer erfolgreichen Schäferin aus Ostfriesland, zu finden. Wir nannten die Kleine “Mira”. Frau Hermes garantierte uns, dass Mira ein eifriger Hütehund werden würde und hat damit nicht zuviel versprochen.
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Mira mit Marie Valerie am Tag der Ankunft im neuen Heim.
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Papa, Marie Valerie und Mira warten auf den Kindergartenbus.
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Mira bei den Schafen am Oberdürnberg in St. Konrad.
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Aufgepasst wird auf alles was sich bewegt.
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